Vom Segen und von der Verantwortung
„Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein.“ So segnet Gott Abraham ganz am Anfang seiner Reise im 1. Buch Mose. Gesegnet bricht er auf in sein neues
Leben. Gesegnet, bereichert. Gott gibt ihm damit auch die Verantwortung: Du sollst ein Segen sein. Gen 12, 2b
Gesegnet zu sein ist ein Geschenk, ein Segen zu sein eine große Verantwortung. So wie Abraham sind auch wir gesegnet und sollen ein Segen sein. Wenn wir den Segen als Auftrag verstehen, folgen daraus Mitgefühl, Fairness und der Einsatz für das Gemeinwohl, besonders für die Schwachen und Hilfsbedürftigen. So wird Gottes Gnade konkret sichtbar in Taten der Nächstenliebe, der Friedensförderung und der Bewahrung der Schöpfung. Segen geht Hand in Hand mit der Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen.
Womit bin ich gesegnet?
Wo fühle ich mich bereichert?
Wie kann ich diesen Segen weitergeben?
Die Aktion „Klimafasten“ hat in den vergangenen Wochen dazu angeregt, Veränderungen zu erleben und selbst zu gestalten. Wir möchten dazu einladen,
diesen Wandel in den Segen Gottes zu stellen und die Verantwortung, die damit einhergeht, als Segnung zu spüren. Das Osterfest liegt vor uns, das Fest
der Auferstehung und die Hoffnung auf den Neuanfang. Der Ostersegen spannt den Segen über mich und mein Leben, hinaus in die Welt, in unser gemeinsames
Haus. So können wir die Impulse der Veränderung mitnehmen in die Zeit nach Ostern, in unseren Alltag, in unsere Gemeinschaft, in unsere Gesellschaft.
IN DIESER WOCHE
- Will ich den Ostersegen bewusst wahrnehmen.
- Überlege ich, wie ich ein Segen für andere sein möchte.
- Schreibe ich eine Liste oder gestalte ein Bild, was ich aus der Fastenzeit mit in meinen Alltag nehme, um ein Segen zu sein.
Hier können Sie es nochmal nachlesen oder die Broschüre hier downloaden.
