Monatsandachten
Andacht August 2011
Jesus Christus spricht: Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ich finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Mt 7,7
Bittet, so wird euch gegeben, so heißt es in der Monatslosung für August 2011. Für mich eine Einladung, um mal darüber nachzudenken, welche Erfahrung ich in meinem Leben eigentlich mit dem Bitten
Andacht Juli 2011
Wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz. Mt 6,21 (L=E)
Zu der Monatslosung vom Juli 2011 fällt mir eine Geschichte von La Fontaine ein mit dem Titel „Der reiche Mann und der Schuster“, die ich Ihnen gerne erzählen möchte. Es war einmal ein armer
Andacht Juni 2011
Einer teilt reichlich aus und hat immer mehr; ein andrer kargt, wo er nicht soll, und wird doch ärmer. Spr 11,24 (L)
Eine seltsame Rechnung ist das. Diese paradoxe Aussage: Wer ausgibt, wird reich, wer knapst und knausert, wird arm. Sie entspricht so ganz und gar nicht den gängigen Vorstellungen vom vernünftigen
Andacht Mai 2011
Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben, dass ihr immer reicher werdet an Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes. Röm 15,13 (L)
Paulus bittet in seinem Brief an die Römer um die Kraft des Heiligen Geistes. Im Hebräischen heißt das Wort für Heiligen Geist „ruach" und bedeutet so viel wie Wind oder Hauch, der sanft über die
Andacht April 2011
Wachet und betet, dass ihr nicht in Anfechtung fallt! Mt 26,41 (L)
„Ich bin heute fix und fertig. Ich habe die ganze Nacht kein Auge zugetan." Ich glaube, das kennen viele. Man wälzt sich im Bett hin und her, und im Kopf kreist das ganze Leben in den verschiedensten
Andacht März 2011
Bei Gott allein kommt meine Seele zur Ruhe; Denn von ihm kommt meine Hoffnung. Ps 62,6 (E)
Als ich die Monatssprüche für das Jahr 2011 in den Händen hielt, fiel mir sofort die März-Losung aus Psalm 62 ins Auge: Bei Gott allein kommt meine Seele zur Ruhe; denn von ihm kommt meine
Andacht Februar 2011
Auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes. Röm 8,21 (L)
Februar ist es, und der Blick nach draußen eröffnet eine win-termüde Natur. Sehen wir Weiß, das gnädig die kahle Erde verbirgt? Sehen wir matschiges Braun-Grau, das nur trübselige Gedanken aufkommen
Andacht Januar 2011
Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn;und schuf sie als Mann und Frau. Gen 1,27 (L)
In den ersten Tagen nach Silvester ist das neue Jahr noch jung. Alles liegt noch vor uns und wir sind gespannt, was uns das kommende Jahr bringen wird. Es ist ein Zauber, dem wir uns nur schwer
Andacht Oktober 2010
Jesus Christus spricht: Ihr urteilt, wie Menschen urteilen, ich urteile über keinen. Joh 8,15 (E)
„Wer war das denn eben? Der sieht ja „verboten" aus. Kennst du den etwa? Das ist bestimmt auch so einer. Das sieht man dem doch schon an, dass der nur rumlungert. Wenn der sich in dieser Aufmachung
Andacht September 2010
Ein Mensch, der da isst und trinkt und hat guten Mut bei all seinem Mühen, das ist eine Gabe Gottes. Koh 3,13 (L
Diese Bibelstelle steht im Buch des Predigers Salomo, in dem viele Weisheitssprüche versammelt sind. Direkt davor steht die bekannte Stelle, die mit den Worten beginnt: „Ein jegliches hat seine Zeit,
Andacht August 2010
Jesus Christus spricht: Ihr urteilt, wie Menschen urteilen, ich urteile über keinen. Joh 8,15 (E)
„Wer war das denn eben? Der sieht ja „verboten" aus. Kennst du den etwa? Das ist bestimmt auch so einer. Das sieht man dem doch schon an, dass der nur rumlungert. Wenn der sich in dieser Aufmachung
Andacht Juli 2010
So bekehre dich nun zu deinem Gott, halte fest .... Hos 12,7 (L)
So bekehre dich nun zu deinem Gott, halte fest an Barmherzigkeit und Recht und hoffe stets auf deinen Gott! Hos 12,7 (L) Es waren schwierige Zeiten als der Prophet Hosea ca. 750 - 722 vor Christi
Andachtsheft 2026
Liebe Frauenhilfsschwestern!
Eine Hängepolster-Glockenblume (Campanula poscharskyana) kriecht über eine alte Kirchenmauer. Wo zwischen den Mauersteinen ein wenig Erde Halt und Nährstoffe bietet, hat sie sich festgemacht. Die zarten blasslila-blauen Blüten heben sich vom Grün der Blätter ab, sie geben dem Grau der Steine Farbe. Der Kontrast könnte nicht größer sein: graue tote Steine und farbige lebendige Blüten. Jedes Jahr im Frühling setzt sich Gottes Schöpfung wieder durch, denn Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu! Was Gott neu macht und was uns mit seiner Hilfe neu gelingt, können wir überall finden und uns daran freuen: neue Anfänge in unseren Familien, neue Schritte aufeinander zu, neue Ideen in der Frauenhilfe, neue Hoffnung in Trauer und Krankheit, neues Leben trotz Unfrieden und Not, neues Wachsen in der Natur.
Gottes Wirken in unserer Welt, das wollen wir auch wieder in den Andachten zu den Monatssprüchen und zur Jahreslosung für das Jahr 2026 entdecken. Sie wurden von ehrenamtlichen und hauptamtlichen Frauen aus dem Bereich des Landesverbandes Braunschweig der Evangelischen Frauenhilfe e.V. verfasst. Sie haben sich mit dem vorgegebenen Bibelvers auseinandergesetzt und dazu eine Auslegung geschrieben, die die Leserinnen und Hörerinnen bei der persönlichen Andacht oder in der Frauenhilfegruppe unterstützen kann. Gebet und Segen sowie passende Liedvorschläge runden die Beiträge ab. Es sind diesmal 14 Andachten, denn zum März gibt es zwei Textangebote zum Aussuchen.
Mögen die Gedanken zum Gespräch anregen und segensreich wirken. Den Autorinnen der Andachten sei herzlich für ihr Engagement gedankt!
Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Jahr 2026!
Adelheid Schnelle