Monatsandachten
Andacht April 2015
Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen! Matthäus 27,54 (L)
Der April – ein wetterwendischer Monat! Nach sommerlichen Tagen überschüttet uns plötzlich ein heftiger Regenschauer! Dann fegt ein kräftiger Frühlingswind die grauen Wolken fort. Gleich darauf
Andacht März 2015
Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein? Römer 8,31 (L)
Es ist ein mutiger Satz, den Paulus hier im Römerbrief schreibt. Da gehört Mut dazu, dies sagen zu können. Er macht den Christinnen und Christen seiner Zeit Mut und erinnert sie dran, nicht
Andacht Februar 2015
Ich schäme mich des Evangeliums nicht: Es ist eine Kraft Gottes, die jeden rettet, der glaubt. Römer 1,16 (E)
Der Briefeingang zum Römerbrief beinhaltet alles, was zu einem Brief gehört: Adresse, Absender und Grußformel. Der Apostel Paulus nennt sich in diesem Brief „Knecht Christi“, der einen Sonderauftrag
Andacht Januar 2015
So lange die Erde besteht, sollen nicht aufhören Aussaat und Ernte, Kälte und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht. Genesis 8,22 (E)
Jedes Jahr erreichen uns immer wieder die Nachrichten über Naturkatastrophen. Davon sind auch wir in Deutschland betroffen. Diese Wetterkapriolen lassen uns erkennen, wie ausgeliefert wir den
Jahreslosung 2015
Nehmet einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob. Römer 15,7 (L)
In den ersten christlichen Gemeinden sammelten sich Menschen sehr unterschiedlicher Herkunft: Juden und Heiden, Freie und Sklaven, Reiche und Arme, Männer und Frauen. Was sie über alle sozialen
Andacht Dezember 2014
Die Wüste und Einöde wird frohlocken, und die Steppe wird jubeln und wird blühen wie die Lilien. Jesaja 35,1 (L)
Wir schreiben Dezember. Die wohl meisten von uns stecken mitten drin in diesem allgemeinen Trubel, der unser Land in diesen Tagen erfasst. Glühweinduft und Weihnachtslieder begegnen uns auf Schritt
Andacht November 2014
Lernt, Gutes zu tun! Sorgt für das Recht! Helft den Unterdrückten! Verschafft den Waisen Recht, tretet ein für die Witwen! Jesaja 1,17 (E)
Ein Monatsspruch voller Befehle! Gegen Forderungen sind wir oft allergisch, wir wehren uns! Das soll ich tun? Ich allein? Unmöglich! Was kann ich schon ausrichten? Recht schaffen? Das ist wohl auch
Andacht Oktober 2014
Ehre Gott mit deinen Opfern gern und reichlich, und gib deine Erstlingsgaben, ohne zu geizen. Sirach 35,10 (L)
Vielleicht erinnern Sie sich an Ähnliches: Nach dem Krieg zogen wir Konfirmanden mit Handwagen durch unser Dorf, um Opfergaben für den Erntedankgottesdienst einzusammeln. Gespendet wurden Obst,
Andacht September 2014
Sei getrost und unverzagt, fürchte dich nicht und lass dich nicht erschrecken! 1. Chronik 22,13 (L)
Diese Worte sprach der große König David zu seinem Sohn Salomo! Er überträgt seinem Sohn eine schwere Aufgabe, indem er den Bau des Tempels in Jerusalem in dessen Hände übergeben will. Wird Salomo
Andacht August 2014
Singt dem Herrn, alle Länder der Erde! Verkündet sein Heil von Tag zu Tag! 1. Chronik 16,23 (E)
Es ist Sommer, die Tage sind hell und freundlich. Eine angenehme Wärme strahlt uns entgegen. Diese Jahreszeit gefällt uns. Auch ein Danklied geht uns in dieser Zeit leichter über die Lippen. Dazu
Andacht Juli 2014
Dennoch bleibe ich stets an dir; du hältst mich bei meiner rechten Hand, du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich am Ende mit Ehren an. Psalm 73,23-24 (L)
Als der Kreisverband die Aufforderung erhielt, eine Frau für eine Andacht zum Psalmvers zu gewinnen, war der Wunsch da, einmal andere Wege zu gehen: wir wollten den Text mit unseren Leiterinnen der
Andacht Juni 2014
Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung. Galater 5, 22-23 (E)
Als ich diesen Text bekam, um darüber eine kurze Andacht zu schreiben, bekam ich einen Schreck. Ich bin doch keine Pfarrerin, war mein Gedanke. Doch dann kam ich ins Grübeln. Sind die hier
Andachtsheft 2026
Liebe Frauenhilfsschwestern!
Eine Hängepolster-Glockenblume (Campanula poscharskyana) kriecht über eine alte Kirchenmauer. Wo zwischen den Mauersteinen ein wenig Erde Halt und Nährstoffe bietet, hat sie sich festgemacht. Die zarten blasslila-blauen Blüten heben sich vom Grün der Blätter ab, sie geben dem Grau der Steine Farbe. Der Kontrast könnte nicht größer sein: graue tote Steine und farbige lebendige Blüten. Jedes Jahr im Frühling setzt sich Gottes Schöpfung wieder durch, denn Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu! Was Gott neu macht und was uns mit seiner Hilfe neu gelingt, können wir überall finden und uns daran freuen: neue Anfänge in unseren Familien, neue Schritte aufeinander zu, neue Ideen in der Frauenhilfe, neue Hoffnung in Trauer und Krankheit, neues Leben trotz Unfrieden und Not, neues Wachsen in der Natur.
Gottes Wirken in unserer Welt, das wollen wir auch wieder in den Andachten zu den Monatssprüchen und zur Jahreslosung für das Jahr 2026 entdecken. Sie wurden von ehrenamtlichen und hauptamtlichen Frauen aus dem Bereich des Landesverbandes Braunschweig der Evangelischen Frauenhilfe e.V. verfasst. Sie haben sich mit dem vorgegebenen Bibelvers auseinandergesetzt und dazu eine Auslegung geschrieben, die die Leserinnen und Hörerinnen bei der persönlichen Andacht oder in der Frauenhilfegruppe unterstützen kann. Gebet und Segen sowie passende Liedvorschläge runden die Beiträge ab. Es sind diesmal 14 Andachten, denn zum März gibt es zwei Textangebote zum Aussuchen.
Mögen die Gedanken zum Gespräch anregen und segensreich wirken. Den Autorinnen der Andachten sei herzlich für ihr Engagement gedankt!
Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Jahr 2026!
Adelheid Schnelle