Monatsandachten
Andacht Juni 2016
Meine Stärke und mein Lied ist der Herr, er ist für mich zum Retter geworden. Exodus 15,2 (E)
Mose hat gerade eine wunderbare Erfahrung gemacht:Gott selbst hat sein Volk „gerettet"! Alle Angst, alle Sorge fällt für diesen Augenblick von ihm ab. Und er stimmt ein Lied an: Meine Stärke und mein
Andacht Mai 2016
Wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den ihr von Gott habt? Ihr gehört nicht euch selbst. 1 Kor 6,19 (E)
Unser Leib ist ein Tempel des Heiligen Geistes. Das ist mal eine große Aufgabe. Zwar auch eine große Ehre, aber wie so oft ist diese gleichzeitig mit Verantwortung verbunden. Unser Körper als ein Ort
Andacht April 2016
Ihr aber seid das auserwählte Geschlecht, die königliche Priesterschaft, das heilige Volk, das Volk des Eigentums, dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat von der
Gewählt! Auserwählt! Ich erinnere mich noch mit bangem Herzen an den Sportunterricht, wenn Mannschaften gewählt wurden. Wie peinlich, wenn man noch bis zum Schluss dastand und keiner einen wählen
Andacht März 2016
Jesus Christus spricht: Wie mich der Vater geliebt hat, so habe euch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe! Johannes 15, 9 (E)
Was für ein schönes Bibelwort, damit setze ich mich doch gern auseinander. Überschrieben ist das Kapitel mit den Worten: „Das Gebot der Liebe." Nur wenige Kapitel zuvor berichtet der Evangelist
Andacht Feburar 2016
Wenn ihr aber beten wollt und ihr habt einem anderen etwas vorzuwerfen, dann vergebt ihm, damit auch euer Vater im Himmel euch eure Verfehlungen vergibt. Markus 11,25 (E)
Anmerkung: Diese Andacht am besten zu zweit vorlesen. Als wir obigen Spruch erhielten, um daraus eine Andacht zu formulieren, dachten wir: „Das ist ja ein leichter Text, dazu fällt uns sicher (ruck,
Andacht Januar 2016
Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit. 2. Tim 1,7 (E)
In vielen Kirchengemeinden treffen wir immer wieder auf Menschen, bei denen der Geist der Verzagtheit an Übergewicht gewonnen hat. Zu spüren ist eine allgemeine Verunsicherung: Darf man das? Was
Jahreslosung 2016
Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet. Jes 66,13 (L)
T RÄNENST R EICHELNLIEBK O SEN S CHOSSSANF T oder auch WUT, ZORN, OHNMACHT, FRUST und TOBEN – was fällt Ihnen ein, wenn sie die Buchstaben des Wortes TROST wie in
Andacht Dezember 2015
Jauchzet, ihr Himmel, freue dich Erde! Lobet, ihr Berge, mit Jauchzen! Denn der HERR hat sein Volk getröstet und erbarmt sich seiner Elenden. Jesaja 49,13
Jauchzet, frohlocket – so beginnt das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach. Für mich wie für viele andere ist diese Musik der Inbegriff festlicher weihnachtlicher Musik. Ohne das
Andacht November 2015
Erbarmt euch derer, die zweifeln. Judas Vers 22 (L=E)
Beim Lesen dieses Textes fällt mir der ungläubige Thomas ein. Der Zweifler. Er wollte erst sehen und dann glauben. Jesus nimmt ihn ernst. Thomas darf mit seinen Händen die Wundmale Jesu berühren. So
Andacht Oktober 2015
Haben wir Gutes empfangen von Gott und sollten das Böse nicht auch annehmen? Hiob 2,10
Diesen Satz sagte Hiob in einer unsagbar schwierigen Situation: erst wird ihm alles Hab und Gut genommen, er besitzt kaum mehr als sein Leben; dann werden ihm auch noch seine Söhne genommen und
Andacht September 2015
Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen. Matthäus 18,3 (L)
Als ich über diesen Monatsspruch nachdachte, kamen mir immer neue Bilder in denSinn. Anfangs waren mir die Kinder sehr wichtig. Aber dann blieb ich an dem Wort „Umkehr“ hängen. Das machte alles noch
Andacht August 2015
Jesus Christus spricht: Seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben. Matthäus 10,16 (L)
Die Jünger bekommen dieses Wort von Jesus mit auf den Weg, der sie in andere Dörfer und Städte führen soll. Dort werden sie predigen und heilen. „Siehe, ich sende euch wie Schafe unter die Wölfe“, so
Andachtsheft 2026
Liebe Frauenhilfsschwestern!
Eine Hängepolster-Glockenblume (Campanula poscharskyana) kriecht über eine alte Kirchenmauer. Wo zwischen den Mauersteinen ein wenig Erde Halt und Nährstoffe bietet, hat sie sich festgemacht. Die zarten blasslila-blauen Blüten heben sich vom Grün der Blätter ab, sie geben dem Grau der Steine Farbe. Der Kontrast könnte nicht größer sein: graue tote Steine und farbige lebendige Blüten. Jedes Jahr im Frühling setzt sich Gottes Schöpfung wieder durch, denn Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu! Was Gott neu macht und was uns mit seiner Hilfe neu gelingt, können wir überall finden und uns daran freuen: neue Anfänge in unseren Familien, neue Schritte aufeinander zu, neue Ideen in der Frauenhilfe, neue Hoffnung in Trauer und Krankheit, neues Leben trotz Unfrieden und Not, neues Wachsen in der Natur.
Gottes Wirken in unserer Welt, das wollen wir auch wieder in den Andachten zu den Monatssprüchen und zur Jahreslosung für das Jahr 2026 entdecken. Sie wurden von ehrenamtlichen und hauptamtlichen Frauen aus dem Bereich des Landesverbandes Braunschweig der Evangelischen Frauenhilfe e.V. verfasst. Sie haben sich mit dem vorgegebenen Bibelvers auseinandergesetzt und dazu eine Auslegung geschrieben, die die Leserinnen und Hörerinnen bei der persönlichen Andacht oder in der Frauenhilfegruppe unterstützen kann. Gebet und Segen sowie passende Liedvorschläge runden die Beiträge ab. Es sind diesmal 14 Andachten, denn zum März gibt es zwei Textangebote zum Aussuchen.
Mögen die Gedanken zum Gespräch anregen und segensreich wirken. Den Autorinnen der Andachten sei herzlich für ihr Engagement gedankt!
Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Jahr 2026!
Adelheid Schnelle